Eine Alternative zu Handys mit Vertrag sind Prepaidhandys. Sie lohnen sich besonders, wenn man seine Handykosten nicht immer unter Kontrolle hat. Um am Ende des Monats böse Überraschungen zu vermeiden, bezahlt man bei Prepaidkarten im Voraus.
Sie können mit einem Guthaben in gewünschter Höhe aufgeladen und anschließend abtelefoniert werden. Bei einigen Anbietern verfällt das Guthaben nach einiger Zeit, wenn man sein Handy nicht benutzt. Mittlerweile gibt es aber Gerichtsentscheidungen, die diese Praxis unter bestimmten Bedingungen für gesetzeswidrig erklären.
Die Guthabensumme kann nach eigenem Bedarf und jederzeit aufgeladen werden. Das geht bequem via Internet oder mit einer Guthabenkarte aus dem Geschäft. Guthabenkarten für die am weitesten verbreiteten Karten gibt es auch an jeder Tankstelle.
Der Nachteil von Prepaidkarten ist, dass ein Gespräch abrupt beendet wird, wenn das Guthaben plötzlich aufgebraucht ist. Außerdem ist das Guthaben meistens genau dann leer, wenn man dringend telefonieren muss. Es lohnt sich also, immer eine Guthabenkarte für den Notfall dabei zu haben.
Zudem gibt es in Verbindung mit Prepaidkarten keine kostenlosen Handys. D. h. man muss das Handy relativ teuer kaufen. Einfache Modelle gibt es zwar schon ab ca. 70,- Euro, wer das neueste Oberklassemodell will, muss aber deutlich tiefer in die Tasche greifen. Unterm Strich lohnt sich das nur, wenn man tatsächlich wenig telefoniert. Ansonsten ist ein kostenloses Handy mit Laufzeitvertrag die bessere Alternative.
Bis vor kurzem waren dort auch die Minuten- und SMS-Preise deutlich günstiger. Das hat sich aber mit den neuen Discount-Prepaidkarten geändert. In jedem Fall sollte man sich Zeit nehmen und die verschiedenen Angebote mit und ohne Handyvertrag genau vergleichen.
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